News

MdM Rupertinum, Museum der Moderne Salzburg präsentiert:
Schaufenster zur Sammlung II., Tag und Nachtbilder
Werke aus der Fotosammlung des Museums der Moderne
Ausstellungsdauer: 8.Mai -29. Juli 2012

Africa Hoje!
Documentary Filmfestival, Caixa Cultural Rio de Janeiro
SUBVERSES China in Mozambique, 24.5./26.5.

OKTOSKOP. Das Filmfestival im Fernsehen:
So., 13.05., 20 Uhr: Studiogespräch mit Ella Raidel, danach SUBVERSES China in Mozambique, online auf: http://okto.tv/oktoskop

Crossing Europe Filmfestival Linz
Mi.,25.04. 20:30 Ursulinensaal Linz
Play Life Series, 11 Min., 2011

Play Life Series entstand während eines Aufenthalts in Peking, und führt an diverse Drehorte chinesischer Seifenopern-Produktionen. In den Episoden Play Life Love, Play Life Fight, Play Life Cry und Play Life Art wurden Vorgänge am Set, wie das ständige Wiederholen von Einstellungen, dokumentiert und zu dramatischen Inszenierungen verdichtet. (Vertrieb: Sixpackfilm)

During her stay in Beijing, 2011, Ella Raidel came to examine what is lurked behind the scene of Chinese soap operas. The results are several video sequences that witness the making-of and mis-en–scene for different productions. Through re-editing the making-of of these dramas, visual evidence in repetition she resample a new narrative that insists in the trope of Chinese image-making.

Crossing Europe Linz_Banalitäten zu neuer Blüte gebracht
Eine faszinierende Arbeit hatte Ella Raidel bei Crossing Europe. Ihre “Play Life Series” entführen an die Schauplätze chinesischer Seifenopern. Die mehrfach preisgekrönte Künstlerin lässt in einschlägige Sequenzen durch repetitive Akzente Choreografien entstehen, die das Produkt an sich auf seine Banalität und Ästhetik zurückwerfen. Gleichzeitig aber entwickelt Ella Raidel in den verschiedenen Episoden eine originäre Handschrift, die in ihren Bann zieht. (Ph.W./Volksblatt 26.4.2012)

Breaking Ground
60 Jahre experimentelles Kino aus Österreich
Filmhaus Kino Wien, März 2012, Sixpackfilm
Programm 9, Whose Reality?
Somewhere, late afternoon…(11 Min., 2007)

MdM Rupertinum, Museum der Moderne Salzburg präsentiert:
Schaufenster zur Sammlung, Orte der Kunst
Werke aus der Fotosammlung des Museums der Moderne
Ausstellungsdauer: 4.Februar bis 1. Mai 2012

Association for Asian Studies Conference Toronto, March 15-18, 2012
SUBVERSES China in Mozambique at AAS Film Expo 2012: Asia in Current Motion

http://www.aems.illinois.edu/publications/filmreviews/chinainafrica.html
“Ella Raidel’s independent film is beautifully made. The silent stills of individual Mozambican and Chinese workers cutting into the former’s grievances are quietly powerful…The documentary is artistically presented with passion and solicitude… “

Kinemathek Karlsruhe, 9. März, Afrikanische Filmtage
SUBVERSES China in Mozambique

Migration Forms
Topkino Wien, 18.01.2012, 19 Uhr

Borjana Ventzislavova: Migration Standards AT 2011, 5 min
Ascan Breuer: Teheran – Lost & Found AT/DE 2011, 15 min
Ella Raidel: SUBVERSES China in Mozambique AT 2011, 45 min

Migration ist das Projekt der Zukunft, konstatiert Borjana Ventzislavova in ihrem kurzen Film Migration Standards, in dem sie Kinder und Jugendliche in einer räumlichen Zwischenzone auftreten lässt. Dabei zeichnet die Arbeit ein erfrischend moderner Zugang zu diesem Themenfeld aus. Ascan Breuer begleitet seine Frau Ariana in Teheran – Lost & Found, deren Familie noch vor der Islamischen Revolution 1979 aus dem Iran emigrierte. Als Angehörige der zweiten Generation ist ihr Blick der einer Recherche, die eine Familiengeschichte mit dem gegenwärtigen Alltag Teherans in Beziehung setzt.SUBVERSES China in Mozambique nähert sich dem Thema Migration über eine postkoloniale Perspektive an, ohne aber deren Brüche auszusparen. Ella Raidel zeigt einen grossteils unbekannten Aspekt einer Migrationsgeschichte: chinesische Firmen bauen häufig mit Unterstützung europäischer Banken die Infrastruktur Mozambiques auf. Im Kontrast zur globalen Kapitalismusgeschichte stehen die schillernden Slampoeten Maputos, die in eindrücklichen Sprechgesängen ihre Haltung vertreten. (Dietmar Schwärzler, Sixpackfilm)

Buchbesprechung im Filmmagazin Ray 09/11

Book Release Ella Raidel 2011: 
Subversive Realitäten – Tsai Ming-Liang und seine Filme

Subversive Realitäten – Tsai Ming-Liang und seine Filme

Tsai Ming-Liang (geb.1957) stammt aus Malaysia und lebt in Taiwan als Filmproduzent, Drehbuchautor, Theater- und Filmregisseur. Er gewann 1994 den Goldenen Löwen in Venedig und 1997 den Silbernen Bären in Berlin.
Ella Raidel untersucht Tsai Ming-Liangs Werk unter seinen sozialen und politischen Bedingungen und bezieht sich dabei stets auf seine persönlichen Erfahrungen und Beobachtungen der sozialen Realität Taiwans.
Tsai Ming-Liang stilisiert die Realität zu einer filmischen Wirklichkeit. Sprachlosigkeit und Entfremdung gelten in Tsais Filmen als Symptom eines Verlusts von kultureller Identität und sozialer Integrität und können vor dem Hintergrund Taiwans politischer Situation betrachtet werden: Ein demokratischer Staat ohne nationale Identität, der durch die territorialen Ansprüche der Volksrepublik China international isoliert ist. Seine Protagonisten stammen aus den Randzonen der Gesellschaft, sie sind mit ihren Körpern in Räumen gefangen, wie das Land im globalen Kontext.
Die im Schüren Verlag erschienene Publikation ist die erste umfassende, deutschsprachige Werkanalyse des malaysischen Filmregisseurs.

Schüren (Marburg) 2011, 152 S., Paperback, zahlreiche Abbildungen